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Geräte & Maschinen

Geräte- & Maschinenregister

Ein zentrales Verzeichnis aller Maschinen und Geräte, die auf einer Baustelle eingesetzt werden – einschließlich Prüfterminen, Zertifikatsablauf und Wartungsnachweisen.


Kurzübersicht
Zweck
Erfassung aller Maschinen und Geräte mit Prüf- und Wartungsnachweisen
Rechtsgrundlage
LOLER 1998, PUWER 1998
LOLER-Prüfintervall
6 Monate (Personenheben) oder 12 Monate (andere Hebezeuge)
PUWER-Anforderung
Erhalt der Funktionstüchtigkeit; Prüfung und Test nach Bedarf
Aufbewahrungsfrist
Mindestens 2 Jahre (LOLER); länger bei hochwertigen Anlagen
Was ist Geräte- & Maschinenregister?

Ein Geräte- und Maschinenregister ist ein formales Verzeichnis, das alle auf einem Bauprojekt eingesetzten Maschinen und Geräte erfasst. Für jedes Gerät hält das Register zentrale Angaben fest: Kennzeichnung des Objekts, Prüftermine, Ablaufdaten der Zertifikate, Wartungshistorie und verantwortliche Person.

Das Register unterstützt die Einhaltung von LOLER (Lifting Operations and Lifting Equipment Regulations 1998), PUWER (Provision and Use of Work Equipment Regulations 1998) sowie baustellenspezifischer Regeln. Auf größeren Baustellen wird das Register meist von einem Maschinenverantwortlichen oder Sicherheitsbeauftragten geführt, auf kleineren Baustellen fällt es häufig dem Baustellenleiter zu.

Ein sorgfältig gepflegtes Maschinenregister ist auch bei HSE-Kontrollen ein zentrales Dokument. Findet ein Inspektor nicht registrierte Maschinen im Einsatz oder Geräte mit abgelaufenen Prüfzertifikaten, ist das unabhängig von einem tatsächlichen Vorfall ein ernstes Compliance-Problem.

Was passiert, wenn es versäumt wird?

Nicht registrierte oder ungeprüfte Maschinen auf einer Baustelle sind sowohl ein Sicherheitsrisiko als auch eine rechtliche Haftungsgefahr. Entdeckt die HSE Maschinen ohne Prüfnachweis im Einsatz, kann sie den Betrieb sofort untersagen. Kommt es zu einem maschinenbedingten Unfall, gilt ein unvollständiges Register als starkes Indiz für nachlässiges Management.

Wie Bauteams dies nachverfolgen

Bauunternehmen mit großen Maschinenparks setzen häufig spezialisierte Asset-Management- oder Maschinenvermietungssoftware ein. Kleinere Unternehmen mit wenigen Geräten führen oft ein tabellenbasiertes Register – doch die Überwachung von Ablaufdaten über viele Geräte auf mehreren Baustellen wird schnell unübersichtlich. Automatisierte Zertifikatsverfolgung reduziert den manuellen Aufwand, den Überblick zu behalten, was wann fällig ist.

Schluss mit der manuellen Verfolgung von Geräte- & Maschinenregister-Zertifikaten

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Häufig gestellte Fragen

Nein – ein Papierregister erfüllt die gesetzliche Anforderung. Digitale Register lassen sich jedoch deutlich leichter pflegen, durchsuchen und prüfen. Sie unterstützen zudem automatische Benachrichtigungen bei nahendem Ablauf, was das Risiko unbemerkt ablaufender Zertifikate senkt.

Mindestens: Bezeichnung und Beschreibung des Objekts, eindeutige Kennung (Seriennummer oder Zulassungsnummer), Datum der letzten Prüfung, Datum der nächsten fälligen Prüfung, Name der prüfenden befähigten Person oder Stelle, aktueller Status (in Betrieb / außer Betrieb) und Standort. Zusätzlich sollte es auf die zugehörigen LOLER- oder PUWER-Zertifikate verweisen.

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